Philosophie

Wir wollen in der Metall-Bearbeitung den wichtigen, dem Frieden dienenden Industrie-Zweigen der EU-Wirtschaft ein guter Lieferant sein. Wir wollen in der Leistungsfähigkeit „etwas“ besser sein als der Durchschnitt unserer Branche (d.h. wenn unsere Branche im Durchschnitt 2 % wächst, wollen wir über 2 % wachsen). Denn wenn wir besser als der Durchschnitt sind, gewinnen wir auch vom wachsenden Markt mehr. Wir wollen diese Leistung mit „kultivierter“ Zusammenarbeit erreichen. Da geht es um Ziele, die außerhalb der persönlichen Sphäre der Beteiligten liegen. Die Zusammenarbeit läuft zielgerichtet und kundenorientiert. Da ist „konstruktive Streit-Kultur“ notwendig. Konstruktiv heißt: Es geht um den besten Weg zum gemeinsamen Ziel. Es geht nicht darum: Wer ist der größte .................. (Idiot). Das Wort Kultur bedeutet, dass kultiviert gestritten wird (in Achtung vor sich selbst und in Achtung vor dem Anderen). Wir wollen Fortschritt. Das bedeutet, dass wir die sinnvolle Risikobereitschaft fördern und fordern. Jeder hat das Recht und die Pflicht Fehler zu machen. Nur 3 Sorten sind untersagt:

  • Wiederholungsfehler
  • Leichtfertigkeitsfehler
  • Fehler die unter den Teppich gekehrt werden zum Schaden der Firma und der Mitarbeiter

Wir gehen von einem positiven Menschenbild und Weltbild aus (Ich bin o.k., Du bist o.k.). Wir schaffen durch klare Ziele, dass jeder Mitarbeiter sich in seiner Individualität einbringen kann. Wir stellen an möglichst allen Prozess-Schritten Kennzahlen offen zur Verfügung, die den Mitarbeitern zeigen, ob sie zum Verlust oder zum Gewinn ihren Beitrag geleistet haben. Wir streben dezentrale Gruppen an, die viele Entscheidungen selbst treffen (z.B. Schicht- und Urlaubsplanungen, Gruppenstärke 7 MA bis 15 MA).

Beim Führen halten wir uns an die Regel:
Tough on the issue (hart bei Spielregeln / Vereinbarungen)
Soft on the person (einfühlsam / sensibel mit dem Menschen)

Wir wollen damit eine Umgebung schaffen, in welcher der ganze Mensch an der Arbeit teilhat. Die meßbare Zielgröße ist hier die Zahl der umgesetzten KVP’s (Fortschrittstafel). Hier ist unser Ziel > 200 KVP je 100 MA je Jahr.

Diesen Prozess unterstützen die Gesellschafter durch eine restriktive Gewinn-Ausschüttungs-Politik. Somit wird im nächsten Jahrzehnt in jedem Erfolgsjahr mehr als die AfA-Kosten für Investition und Tilgung verwendet. Auch die Grundstücks-Politik der Firma schafft Bedingungen, die Expansion ermöglichen.

Um die Führungspersönlichkeiten bei einer kultivierten Führungsarbeit zu unterstützen werden auch unkonventionelle Weiterbildungen angeboten, z.B. mind-control zur Förderung der Kreativität oder Mentaltraining mit Feuerlauf zum Erkennen, wozu das Loslassen von begrenzenden Gedanken führt.

Ebenso wird eine permanente Hygiene betrieben; z.B. geistige Müll-Verbrennung oder Führungsspiegel.

Die Führungsmitarbeiter werden ihrer Verantwortung gerecht, indem sie in den drei Bereichen, in denen höchste Qualifikation notwendig ist, Vorbildliches leisten.

  1. Verkaufen (Kunden-Kontakt-Pflege)
  2. Personalentwicklung (Führen von Menschen)
  3. Professionelle Projektarbeit (ohne externen Coach)

Arbeitsplätze, die als Abteilung bestehen werden out-gesourced. Die bestehenden Arbeitsplätze sind im Prozess, im Team. Das erkennt man daran, dass es dafür qualitative und quantitative Ziele gibt und Kennzahlen zur Info der Beteiligten. Jemand der sich scheut seine Leistung offen an Zielen zu messen, zeigt einen besonderen Umgang in Bezug auf die Ehrlichkeit bei der Betrachtung seiner Bedeutung. Für einen derartigen Sozialfall haben wir im globalen Wettbewerb keinen Arbeitsplatz.

Die Firma bietet ihren Mitarbeitern eine Beteiligung am Erfolg, die über die fest vereinbarten Löhne / Gehälter hinausgeht und von der Höhe des Erfolges abhängig ist. Die gain-sharing-Vereinbarungen werden befristet abgeschlossen und immer wieder in aktualisierter Form neu vereinbart.

Das Leitbild (die Vorstellungen) zur Entwicklung der Firma schafft Klarheit über Grundordnungen, die notwendig sind, damit sich die Mitarbeiter als ganze Menschen in die Wertschöpfungskette einbringen können.

Somit wird jedem die Möglichkeit gegeben, sich ganz am Bau einer besseren Welt zu beteiligen.